Projekte

“Femmes Vocales” – Frauenchor-Projekt:
In Lüneburg seit 2004 unter der Leitung von Imke McMurtrie
Die Frauen von Femmes Vocales singen Lieder aus verschiedenen Kulturen, Traditionen und Glaubensrichtungen: heitere, melancholische, ruhige, lebhafte, bekannte, ungewohnte …
Sie singen nicht mit dem Anspruch auf Perfektion, sondern sie möchten die Freude an der sozialen, heilsamen und harmonisierenden Seite des Singens gemeinsam erleben und weitergeben.

Femmes Vocales – Tutarchela (Georgien): Frauenchor-Austausch-Projekt
2011: Chor-Austausch-Projekt unter der Schirmherrschaft der Deutschen Botschaft in Tiflis und des Oberbürgermeisters der Hansestadt Lüneburg zwischen dem Frauenchor Tutarchela (Leitung: Tamar Buadze) aus Rustavi und dem Frauenchor Femmes Vocales.
Die Entdeckung der fremden und die Wertschätzung der eigenen Gesangskultur ist ein besonderer und praxisnaher Ansatz der Völkerverständigung. Gemeinsames Singen ist ein integrativer Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens, der uns über nationale Grenzen hinaus verbinden kann und uns Einblick in die Lebenswirklichkeiten unserer beiden Länder gibt.
Die Frauen von Tutarchela und Femmes Vocales wollen ein Beispiel geben, wie internationale Verständigung, die Überwindung von Grenzen und Vorurteilen, praktisch aussehen kann. Wir haben die universale Sprache des Gesangs gewählt, weil sich damit die Gefühle aller Menschen ausdrücken, empfinden und teilen lassen.

“Canti di Guarigione” – Heillieder mit der Musik-Ethnologin Germana Giannini
Seit 2006 begegnen sich die italienischen Musikethnologin, Germana Giannini und Imke McMurtrie regelmäßig in Italien, Spanien und Deutschland zum Austausch, zu Konzerten und zur Erforschung der heilsamen Wirkung ethnischer Lieder. Beide Sängerinnen haben mit indigenen Sängerinnen und Sängern in deren Kulturen gelebt und gelernt.
Die Weitervermittlung dieser Gesänge geschieht mit der Haltung größten Respekts und tiefer Dankbarkeit; und mit einer Verbeugung vor der Einheit aller Traditionen und vor der Erfahrung, die diese Lieder ins Leben gerufen hat. Denn Menschen haben mit ihren Liedern schwere Zeiten, politische Bedrohung, kriegerische Zerstörung, wirtschaftliche Misere, Feindschaft im Innen und Außen, traumatische Ereignisse, Identitätskrisen und geistige Verrohung überlebt. Man kann sogar sagen, dass die Musik in den Kulturen besonders kraftvoll und lebendig ist, in denen es großes Leiden gibt. Vielleicht fällt dort das gemeinsame Singen und Zuhören leichter, wo es nichts anderes mehr gibt, an das man sich halten kann.

“Klang der Stille” im Kloster Lüne, Am Domänenhof, Lüneburg
6. und 7. Juli 2012, jeweils 19 und 20.30h

Ein musikalisch-szenischer Wandelparcours mit instrumentaler und vokaler Musik
von Komponisten des Mittelalters bis heute
mit dem Musikensemble Megaphon Hannover
und mit dem Frauenchor Femmes Vocales e. V. Lüneburg
Künstlerische Leitung: Lenka Župková
Rauminszenierung, Choreographie: Mikael Honesseau
Chorleitung: Imke McMurtrie

Georgisch-deutsches Frauengesangs-Projekt 2013
Musikethnologinnen und Sängerinnen aus 10 westeuropäischen Ländern studieren mit dem georgischen Frauenchor Tutarchela Lieder aus ihren jeweiligen Traditionen ein. Im Austausch werden die georgischen Sängerinnen Lieder ihrer Tradition vermitteln. Den Abschluss bilden gemeinsame Konzerte in Georgien und soweit möglich auch in den Ländern der beteiligten Frauen mit Unterstützung der jeweiligen Botschaften und Kulturinstitute. Die Proben sollen im Mai 2013 in Tbilissi stattfinden. Für dieses Projekt werden noch Sponsoren gesucht; bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.